Das "Langenauer Mobilitätslabor"

Veränderung beginnt im Kopf

Zuerst einmal die schlechte Nachricht: Konzepte, die auf mehr Nachhaltigkeit zielen, bleiben häufig hinter den Erwartungen zurück. Es fehlt die „Breitenwirkung“ bei der Umsetzung.

Der Grund: Voraussetzung für ein "grünes Verhalten" ist eine Änderung im Denken. Solange diese Änderung nicht erfolgt, laufen oft selbst die besten Maßnahmen ins Leere. Dies ist umso bedauerlicher, weil auf diese Weise die Hoffnung engagierter Bürgerinnen und Bürger enttäuscht wird.

Mobilitätsverhalten ändern macht Spaß

Und jetzt die gute Nachricht: Es braucht gar keine „Breitenwirkung“. Studien zeigen, dass es ausreicht, wenn 3-5% der Menschen bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. Wichtig ist, dass diese Änderung im Mobilitätsverhalten öffentlich wird, dass man sie zeigt. So entsteht bei den anderen der Eindruck: "Schau mal, es geht doch!"

Genau das ist das Ziel des Langenauer Mobilitätslabors: Wir wollen Menschen gewinnen, die zeigen, dass Mobilitätsverhalten ändern funktioniert und dass es Spaß macht!

 WAS?
Was genau ist das
"Langenauer Mobilitätslabor" 

Das Langenauer Mobilitätslaborlabor soll zeigen, dass und wie Mobilitätsverhalten anders funktionieren kann. Dazu werden ganz unterschiedliche Bürgerinnen und Bürger gesucht, die beim Labor „mitmachen“, die also bereit sind, ihr Mobilitätsverhalten zu verändern. Diese Akteure setzen ein Bündel von Maßnahmen über einen definierten Zeitraum um. Die Umsetzung wird von der regionalen Presse begleitet. Zusätzlich gibt es einen Video-Wettbewerb, der die Helden feiert und zeigt, dass und wie geändertes Verhalten gelingt.

 WER?
Wer kann mitmachen? 

  • "Zweitauto E-Car-Sharing": Familien, die mehr als ein Verbrennerfahrzeug haben - und die bereit sind, auf eines zu verzichten,
  • "Helden der Arbeit": Berufstätige, die täglich mit dem eigenen Fahrzeug zur Arbeit fahren - und die bereit sind, Alternativen umzusteigen,
  • "Sonne statt Sprit": Eigenheimbesitzer, die ihren Solarstrom vom Dach für ein E-Fahrzeug nutzen wollen, 
  • "Ins Leben zurück": Feiwillige, vom Rentner bis zum Schüler, die gern Personen, die nicht mobil sind, mit den Dingen des täglichen Lebens versorgen wollen - aber ohne PKW,
  • "Langenauer Laufbus": Eltern von Kindergartenkindern, die ihren Nachwuchs täglich mit dem PKW zum Kindergarten fahren - und die sich in einem "Laufbus" organisieren wollen,
  • "Echte Vorbilder": Personen des „öffentlichen Lebens“ - die in ihrer Rolle als Vorbilder bereit sind, auf nachhaltigere Verkehrsmittel umzusteigen. 

 WIE?
Wie werden die Aktionen begleitet? 

  • 1
    Die örtliche Presse begleitet die Aktion und berichtet in Interviews und Beiträgen, welche Hürden die Akteure zu überwinden hatten und welche Auswirkungen die Verhaltensänderung auf ihr Leben hat: Wo liegen die Herausforderungen. was wird einfacher, wie viel kann man sparen, was macht Spaß, wo steigt die Lebensqualität?
  • 2
    Es gibt einen Video-Wettbewerb zum "Langenauer Mobiliätslabor". Die Videos (Spots) sollen zeigen, was genau im Mobilitätslabor passiert:  Welchen Spaß, aber auch welche Herausforderungen der Umstieg auf eine nachhaltige Mobilität bringt. Beim Betrachter soll die Lust geweckt werden, sich ebenfalls auf das Abenteuer des Mobilitätslabors einzulassen. 
  • 3
    Mitmachen beim Video-Wettbewerb kann jeder, Bürger Langenaus. Die Videos, die entstehen, werden im Internet auf verschiedenen Seiten veröffentlicht und von einer Jury prämiert. 

 WANN?
Wann startet das Langenauer Mobilitätslabor? 

Menschen, die beim Langenauer Mobilitätslabor mitmachen wollen, sollten sich schnell bei der Stadt melden. Einfach unten auf den Button klicken und eine Mail an die Stadt schreiben.

Starten wird das Langenauer Mobilitätslabor, wenn alle Vorbereitungen getroffen sind. Das wird idealerweise im ersten Quartal 2019 der Fall sein.


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